Wiener Tradition und Bauweise
Der Gasometer C besticht durch die traditionelle wienerische Bauweise. Manfred Wehdorn schaffte es, dank der typisch Wiener Laubengänge – auf wienerisch „Pawlatschen“ – den Innenhof zu einem lebendigen Ort zu gestalten. Die Laubengänge bilden die Zugänge zu den Wohnungen und sind terrassenförmig innerhalb des Hofes situiert. Sie schaffen innerhalb der großen Gesamtkubatur intime Bereiche von hohem Identifikationswert.
Durch die treppenhafte Anordnung der Stockwerke ist der Hof sehr hell. Die Wohnungen verfügen zum Teil über Balkone und Terrassen zum Hof oder Außenlage.

Schlichtheit
Grundrisskonzeption und Materialien (weißer Putz, helles Holz, gebürstetes Nirosta) sind von überzeugender Einfachheit. Entwurf und Realisierung spiegeln das Credo des Architekten wider: Die Poesie der Einfachheit, die in ihrer klaren, von der Funktion bedingten Formensprache die Zeit überdauern und bestehen bleiben wird.
Vorbild Adolf Loos
Architektonisch beeindruckt der Innenraum durch seine kaskadenförmigen Abstufungen und seine einfache, klare, in blendendem Weiß gehaltene Formensprache, die als zeitgemäße Tradierung des klassischen Wiener Wohnhauses aus der Zeit von Adolf Loos interpretiert werden könnte.
Der Gasometer C im Detail
Fakten vom Gasometer C
- 92 Eigentumswohnungen
- 6 Wohngeschoße
- 3 Bürogeschoße
- 5 Garagengeschoße
- 2 Mall-Geschoße
- 7.325 m² Wohnfläche
- 5.885 m² Bürofläche
- 4.450 m² Mall-Fläche
- 1.120 m² Lagerfläche
- 350 Garagenstellplätze
- 26,4 Mio. EUR Herstellungskosten






