Gasometer Brigittenau
Nachdem die Gemeinde Wien die komplette Versorgung von der Imperial Continental Gas Association übernommen hat, erweiterte sie ihr Gasnetz einerseits mit Gaswerken andererseits mit Gasspeichern. Der Gasometer Brigittenau war neben den Gasometer Baumgarten und den Gasbehältern der Gaswerke in Leopoldau und Simmering der Speicher des Wiener Gasnetzes.

Im Gegensatz zu den Gasometern im Gaswerk Simmering verzichtete man auf äußerlichkeiten wie eine schmückende Ziegelaußenfassade und setze den Scheibengasometer ohne Umhüllung in die Forsthausgasse 11 im 20. Wiener Gemeindebezirk - auch Brigittenau genannt.
Einsturz bei der ersten Erprobung
Nach einem Einsturz bei der Erprobung des Gasbehälters am 4. April 1911 konnte der Gasbehälter nach einer Reparatur am 11. Dezember 1911 in Betrieb genommen werden. Er speicherte bis zu 250.000 Kubikmeter Gas und war auch ein Schiebegasometer. Sein Abbruch erfolgte 1985.


Gasversorgung Wien
