Gaswerk Gaudenzdorf
Geschichte
Das Gaswerk Gaudenzdorf wurde 1855 von der Österreichischen Gasbeleuchtungs-Aktiengesellschaft (ÖGAG) errichtet. Es befand sich am Gaudenzdorfer Gürtel 28, heute der Dunklergasse. Es war bis zur Inbetriebnahme des städtischen Gaswerks Leopoldau im Jahre 1911 im Betrieb und wurde anschließend 1912 abgerissen. Ursache hierfür war die Kommunalisierung der Gasversorgung bzw. Gasbeleuchtung der Stadt Wien.
Neben dem Stadtteil Gaudenzdorf versorgte das Gaswerk die damaligen Vorstädte - heute eigene Wiener Stadtbezirke - Meidling, Penzing, Rudolfsheim und Fünfhaus, Favoriten, Hietzing und Ottakring. Ein bekannter Abnehmer war die Wiener Hofoper - heute Staatsoper - die mit diesem Gas ihre Räumlichkeiten beleuchtete. Die Österreichische Gasbeleuchtungs-Aktiengesellschaft betrieb noch das Gaswerk Wienerberg.
Technische Ausstattung
Das Gaswerk bestand aus 13 Öfen mit je 9 Retorten. Es wurden vier Gasbehälter (Gasometer) eingesetzt.

Gaswerk Gaudenzdorf
