1899 Das erste Gas aus Simmering
Am 31. Oktober 1899 strömte zum ersten Mal Gas aus dem Simmeringer Gaswerk in die 700 kilometerlangen Rohrleitungen.
Das Gaswerk war für eine tägliche Gaserzeugung von 432.000 m3 ausgerichtet.

Der Gasverbrauch der Wiener nahm allerdings bald nach Fertigstellung der Behälter sprunghaft zu, sodass die Werksanlage stetig erweitert werden musste.
Die anderen Gaswerke
Mit der Inbetriebnahme das Gaswerk Simmerings 1899 und Gaswerk Leopoldau wurden die Gaswerke Fünfhaus, Baumgarten, Döbling und Floridsdorf mit ihren Gasometern am 15. Dezember 1911 außer Betrieb genommen. Die Imperial Continental Gas Association zieht sich damit vom Wiener Gasmarkt zurück. Lediglich der Gasometer des Gaswerks Baumgarten bleibt bis 1982 in Betrieb. Das Gaswerk der Österreichischen Gasbeleuchtungs Aktiengesellschaft in Gaudenzdorf wird am 15. Dezember 1911 eingestellt. Der Abbruch erfolgt 1912. Lediglich das Gaswerk am Wienerberg der Österreichischen Gas-Beleuchtungsgesellschaft bleibt bestehen, jedoch versorgt es ab 8. Dezember 1911 nur mehr die angeschlossenen 11 Südbahngemeinden außerhalb von Wien. Mit 1. Jänner 1940 übernahm die Gemeinde Wien das letzte private Gasversorgungsunternehmen - die Österreichische Gasbeleuchtungs-Aktiengesellschaft - mit ihren Gaswerken Wienerberg, Wiener Neudorf und Traiskirchen (Möllersdorf) samt Rohrnetz. Ab diesem Zeitpunkt versorgt nur mehr die Gemeinde selbst die Stadt mit Gas.
Das städtische Gaswerk Leopoldau nimmt 1912 den Betrieb auf und ergänzt das Gaswerk Simmering zur vollständigen Versorgung der ganzen Stadt Wien mit städtisch produzierten Gas.
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Geschichte der Gasometer











